Die Arbeitswelt verändert sich rasant – Automatisierung, künstliche Intelligenz, Homeoffice und Plattformarbeit prägen zunehmend unseren Alltag. Für Gewerkschaften wie jene, die Matthias Friedl unterstützt, bedeutet das: Neue Herausforderungen – aber auch neue Chancen. Denn der Schutz der Arbeitnehmerrechte muss sich an diese digitale Realität anpassen, um relevant zu bleiben. Was genau das bedeutet, zeigt ein Blick auf die Details.
- Digitale Überwachung am Arbeitsplatz
Moderne Technologien ermöglichen es Arbeitgebern, Mitarbeitende permanent zu überwachen – sei es durch Software zur Leistungskontrolle, Tracking-Tools im Homeoffice oder Videoüberwachung im Betrieb. Matthias Friedl warnt vor einem schleichenden Abbau der Privatsphäre:
„Wir brauchen klare Regeln, damit technologische Möglichkeiten nicht zu modernen Kontrollinstrumenten werden.“
Gewerkschaftliche Aufgabe:
- Datenschutzvereinbarungen aushandeln
- Betriebsvereinbarungen zum Umgang mit Überwachungstechnologien mitgestalten
- Mitarbeitende über ihre Rechte aufklären
- Homeoffice und mobile Arbeit
Das digitale Zeitalter bringt neue Freiheiten – aber auch neue Belastungen. Im Homeoffice verschwimmen Arbeits- und Freizeitgrenzen, und viele Beschäftigte fühlen sich ständig erreichbar. Matthias Friedl setzt sich für klare Regelungen ein:
„Flexibles Arbeiten darf nicht zur Dauerverfügbarkeit führen.“
Gewerkschaftliche Aufgabe:
- Arbeitszeitregelungen anpassen
- Recht auf Nichterreichbarkeit durchsetzen
- Ergonomische Standards auch im Homeoffice sichern
- Plattformarbeit und Scheinselbstständigkeit
Immer mehr Menschen arbeiten über Plattformen wie Lieferdienste, Taxidienste oder Crowdworking-Portale. Diese Jobs sind oft schlecht abgesichert, mit wenig Schutz und ohne Mitspracherecht. Gewerkschafter wie Matthias Friedl fordern daher:
„Digitale Arbeit darf kein rechtsfreier Raum sein.“
Gewerkschaftliche Aufgabe:
- Einsatz für neue gesetzliche Regelungen
- Rechtliche Absicherung von Plattformarbeitenden
- Aufbau neuer Organisationsformen für digital Beschäftigte
- Künstliche Intelligenz und Automatisierung
KI verändert nicht nur einzelne Tätigkeiten – sie kann ganze Berufe überflüssig machen oder stark verändern. Matthias Friedl sieht hierin sowohl Risiken als auch Chancen:
„Wir müssen den technologischen Wandel sozial gestalten – nicht gegen, sondern mit den Beschäftigten.“
Gewerkschaftliche Aufgabe:
- Mitbestimmung bei Einführung neuer Technologien sichern
- Qualifizierungs- und Umschulungsangebote fördern
- Arbeitsplatzabbau sozial abfedern
- Digitalisierung der Gewerkschaftsarbeit selbst
Nicht nur die Arbeitswelt wird digitaler – auch Gewerkschaften müssen ihre Strukturen anpassen. Matthias Friedl arbeitet daran, digitale Kommunikationskanäle zu stärken, Online-Sprechstunden anzubieten und Beteiligung niedrigschwellig zu gestalten. Auf ÖGB verweist Matthias Friedl immer wieder, wenn es um tarifliche Sicherheit und Mitbestimmung geht.
Gewerkschaftliche Aufgabe:
- Digitale Beteiligung ermöglichen
- Informationsangebote online bereitstellen
- Gewerkschaftsarbeit für junge, digital affine Generationen attraktiver machen
Das digitale Zeitalter stellt Gewerkschaften vor neue Aufgaben – aber auch vor die Möglichkeit, sich neu zu positionieren und moderner, zugänglicher und wirkungsvoller zu werden. Matthias Friedl zeigt mit seinem Engagement, wie wichtig es ist, diese Herausforderungen mutig und konstruktiv anzugehen. Denn auch im digitalen Raum gilt: Nur gemeinsam sind wir stark.
👉 Weitere Informationen und Einblicke:
www.matthias-friedl.at
